Ratgeber

Worauf Sie bei einer Immobilien Wertermittlung achten sollten.

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, wünscht sich in der Regel, dass es schnell geht, es so wenig Arbeit wie möglich macht und dass der bestmögliche Verkaufspreis erzielt wird. Dieser Wunsch kann wahr werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Angebotspreis der Immobilie realistisch ist. Deshalb sollten Sie in jedem Fall eine fundierte Wertermittlung durchführen lassen. Wird das Objekt zu einem zu hohen oder zu niedrigen Preis angeboten, kann das zu erheblichen finanziellen Verlusten führen. Wir erklären Ihnen auch warum.

Auswirkungen eines falschen Angebotspreises

Die Immobilienbranche reagiert sensibler auf Preise als andere Branchen. Das liegt daran, weil die Dauer der Vermarktung entscheidend für das Interesse potenzieller Käufer ist. Je länger eine Immobilie am Markt verfügbar ist, desto misstrauischer werden die Interessenten. Sie fragen sich, was mit der Immobilie nicht stimmt.

Setzen Sie also den Angebotspreis zu hoch an, weil Sie so viel Gewinn wie möglich machen möchten, führt das zu einer längeren Vermarktungsdauer. Ihr Angebot ist aufgrund des Preises uninteressant und scheidet deshalb aus. Wenn Sie nach einigen Monaten noch nicht den passenden Käufer gefunden haben, reduzieren Sie wahrscheinlich daraufhin den Angebotspreis. Alle Interessenten, die den Immobilienmarkt genau beobachten, bekommen das mit. Entweder werden sie misstrauisch, was den Zustand der Immobilie betrifft oder sie wittern eine Chance, Sie noch weiter im Preis zu drücken.

Eine Reduzierung des Angebotspreises weckt also durchaus Interesse, verschlechtert aber Ihre Verhandlungsposition. Ein zu hoch angesetzter Preis erhöht also die Vermarktungsdauer und führt zu einem finanziellen Verlust.

Ein zu niedrig angesetzter Angebotspreis wirkt sich ebenfalls ungünstig aus. Sie verkaufen Ihre Immobilie zwar schnell, haben aber Geld verschenkt und erleiden ebenfalls einen finanziellen Verlust.

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Eine Wertermittlung basiert auf einer fundierten Datenbasis

Der optimale Angebotspreis ist also entscheidend für die Vermarktungsdauer und für Ihr finanzielles Ergebnis. Eine Online-Wertermittlung kann als erster Indikator dienen und zur grundsätzlichen Entscheidung beitragen, ob eine Immobilie verkauft werden soll oder nicht. Ein verlässlicher Wert ergibt sich daraus allerdings nicht, weil er keine individuellen Objektdaten enthält.

Neben den allgemeinen Daten der Immobilie, wie Lage, Größe und Baujahr sind objektspezifische Daten wichtig für eine realistische Einschätzung des Immobilienwertes. Zusätzlich werden zum Beispiel der Grundriss, eine Wohn- und Nutzflächenberechnung, das Alt- und Baulastenverzeichnis, ein Grundbuchauszug, der Energieausweis oder bei Eigentumswohnungen die Teilungserklärung und Instandhaltungsrücklagen berücksichtigt. Nach der Aktendurchsicht muss die Immobilie in jedem Fall vor Ort besichtigt werden. Eventuell anstehende Renovierungsmaßnahmen oder auch vor kurzem durchgeführte Instandhaltungsarbeiten wirken sich auf den Immobilienwert aus.

Wertermittlung braucht Erfahrung und Marktkenntnis

Ein weiterer wesentlicher Faktor zur Bestimmung eines realistischen Verkaufspreises ist die aktuelle Marktsituation. Ein erfahrener und geschulter Immobilienmakler verfügt über die erforderlichen Kenntnisse. Er kennt das derzeitige Käuferverhalten und kann einschätzen, wie sich auch die Infrastruktur des Standortes auf den Wert der Immobilie auswirkt.

Wer seine Immobilie in möglichst kurzer Zeit zu einem angemessenen Preis verkaufen möchte, sollte einen erfahrenen Immobilienmakler mit der Erstellung eines Wertgutachtens beauftragen.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Wertermittlung? Dann sprechen Sie uns an!

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